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„Bank gegen Rassismus“ hat Platz vor dem Jugendtreff gefunden

Die Stadt Teltow ist der am 23. Januar landesweit gestarteten Initiative „Brandenburg zeigt Haltung“ beigetreten. Teltows Bürgermeister Thomas Schmidt hatte einen entsprechenden Antrag am 20. März eingebracht, der von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen wurde.

Die Stadt Teltow lehnt Hass, Hetze und Ausgrenzung vehement ab und setzt nun auch offiziell ein Zeichen, indem sie für ein demokratisches, weltoffenes und tolerantes Brandenburg mit einer vielschichtigen und solidarischen Gesellschaft einsteht. „Die leisen Zeiten sind vorbei! Die Gesellschaft muss erkennen, dass die Demokratie in Gefahr ist“, mahnt Bürgermeister Thomas Schmidt. Anlässlich des Jahrestags des Grundgesetzes, der am 23. Mai zum 75. Mal begangen wird, sei der Beitritt zur Initiative „eine bedeutsame Botschaft zur Stärkung der Demokratie und des Zusammenhalts in unserer Gesellschaft“.

Die fehlende Sitzfläche soll das Motto „Kein Platz für Rassismus“ symbolisieren.

Als sichtbares Zeichen gegen Diskriminierung wurde nun die „Bank gegen Rassismus“ im Jugendtreff Teltow aufgestellt und fest verankert. Mehr als 150 solcher Bänke gibt es bereits in Brandenburg. Die Sitzfläche ist nur 1,5 Meter lang, die Gesamtlänge der Bank beträgt jedoch zwei Meter. Die Aussparung ist das Besondere der Sitzgelegenheit: Die Rückenlehne mit der fehlenden Sitzfläche trägt die Aufschrift „Kein Platz für Rassismus“. Der Standort wurde gewählt, um bereits das Bewusstsein der jungen Teltowerinnen und Teltowern zu schärfen und eine inklusive Gesellschaft zu fördern, in der für Rassismus kein Platz ist.

Foto: Stadt Teltow