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Ausbildungsmesse TKS in der Grace-Hopper-Gesamtschule

Am 28. August öffnet die Gewerbe- und Jobmesse Teltow in der Grace-Hopper-Gesamtschule in Teltow ihre Türen. Von 10:00 bis 22:00 Uhr präsentieren Unternehmen aus der Region Teltow-Kleinmachnow-Stahnsdorf (TKS) ihre Ausbildungs- und Jobangebote. Die Veranstaltung wird wie in den Vorjahren vom Regionalen Gewerbeverein TKS e. V. organisiert.

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Teltower Altstadtsommer vom 28. bis 30. August: Drei Tage Unterhaltung und Programm für die ganze Familie

Die Stadt Teltow lädt Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste aus nah und fern herzlich zum Altstadtsommer vom 28. bis 30. August 2026 in ihre historische Altstadt ein. An drei Veranstaltungstagen erwartet die Besucherinnen und Besucher ein kostenfreies, abwechslungsreiches Programm mit Musik, Familienangeboten, Kulinarik und Kultur. Bürgermeister Andre Freymuth wird die Gäste an allen Veranstaltungstagen begrüßen.

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GeschichteStahnsdorfWissen

Hexen, Zauberund Magie – Dir dunkle Vergangenheit unserer Region

Region. Wir schreiben das Jahr 1342. Wochenlange Regenfälle haben den Bohlenweg über das Kleinmachnower Sumpfgebiet im Bäketal in der Nähe der Alten Hakeburg völlig unpassierbar gemacht. Die Bauern aus Stahnsdorf können ihre Waren nicht mehr über die alte Handelsroute befördern, aber das ist nicht das Schlimmste: Die Ackerböden sind größtenteils ungeschützt, so dass die wertvolle Ackerkrume in kürzester Zeit weggespült wird. Doch die Bauern der Region sind nicht allein von der verheerenden Sintflut betroffen: Die mit Beginn der Kleinen Eiszeit einsetzenden Klimaveränderungen halbieren die Bevölkerung ganz Europas durch Hungersnöte, Pestepidemien, Auswanderungswellen und kriegerische Auseinandersetzungen. Unmöglich, dass Gott so eine schreckliche Katastrophe zulassen kann: Da müssen dunkle Mächte am Werk gewesen sein! Hat nicht kürzlich Bauer Albrecht, der am Stahnsdorfer Dorfplatz wohnt, nachts aus dem Nachbarhaus verdächtige Geräusche gehört? Es klang so, als ob die Frau von Bauer Hönow einen merkwürdigen Singsang von sich gab – wer weiß, ob sie wohl den Teufel beschworen hat? Gleich muss er zum Pfarrer gehen und ihm das melden, und natürlich sollte auch das ganze Dorf davon erfahren! – Was aus der Bauersfrau geworden ist, wissen wir nicht, aber: So oder ähnlich könnte auch während der folgenden Jahrhunderte eine Denunziation (damals „Besagung“ genannt) abgelaufen sein und zu Verfolgung, Ächtung oder sogar Ausschluss aus der Dorfgemeinschaft geführt haben, wobei die eigentliche Hexenverfolgung erst in der Neuzeit, also nach dem Mittelalter, stattfand. Wissenschaftler nehmen an, dass tatsächlich die am Ende des Mittelalters beginnende Kleine Eiszeit ein Auslöser dafür war, gleichfalls aber auch religiöse Auseinandersetzungen durch Reformation und Gegenreformation, die bald darauf folgten.

Dass man übernatürliche Mächte oder fremde Personen für schicksalhafte Geschehnisse verantwortlich macht, ist seit Urzeiten in der menschlichen Zivilisation verankert. Für alles, was man nicht verstand – und das waren vor dem Aufkommen der Naturwissenschaften sämtliche Vorgänge und Erscheinungen auf der Erde und am Himmel, einschließlich des persönlichen Schicksals, mussten göttliche Wesen verantwortlich sein, wobei es offensichtlich gute und böse Geister (im Christentum: Gott und Teufel) gab. Wie auch heute noch glaubten die Menschen damals, die globalen Vorgänge durch Rituale beeinflussen zu können, und so entstanden Religionen und magische Beschwörungshandlungen. Rituale, die die Götter gnädig stimmten, wurden geschätzt – Handlungen, die angeblich Kontakt zu dunklen Mächten herstellten, galten als böse und verwerflich, obwohl sie bis heute eine besondere Faszination ausüben. Manche Menschen verstanden es offenbar besser als andere, mit Gott bzw. den Göttern in Kontakt zu treten, und so entwickelte sich in höheren Zivilisationen eine Priesterkaste, in archaischen Gemeinschaften hingegen das durch Zauber und Magie geprägte Schamanentum. Beides findet man heutzutage auf der ganzen Welt vor, ebenso wie den Glauben an dunkle Mächte und Verschwörungen – und man mag es kaum glauben: Auch jetzt noch werden Menschen für alles Mögliche persönlich verantwortlich gemacht und als Hexen verfolgt. Besonders dann, wenn der Leidensdruck bei Missernten, Umweltkatastrophen und schwierig zu erklärenden persönlichen Schicksalsschlägen groß ist, sucht man nach externen Schuldigen, in der Vergangenheit wie heute. Schätzungen des tansanischen Familienministeriums zufolge wurden zwischen 1994 und 1998 mehr als 5.000 angebliche Hexen ermordet, während beispielsweise in Osteuropa, im Nahen Osten, Teilen Afrikas und Südamerikas noch mehr als die Hälfte der Bevölkerung daran glaubt, dass es Menschen gibt, die andere verfluchen können. Der Zwang, sich den lokalen Normen anzupassen, führt zur Verfolgung derer, die sich dem nicht fügen, und verhindert so zivilisatorische Fortschritte.

Unsere Region, die seit Jahrhunderten evangelisch geprägt ist, stand zur Zeit der Hexenverfolgung besonders unter dem Einfluss Martin Luthers, der im nahen Wittenberg lehrte. Von ihm ist überliefert, dass er fest an Hexen glaubte. Luther hielt drei Elemente des Hexenbegriffs für real: den Teufelsbund (also den Pakt mit dem Teufel), den Geschlechtsakt mit dem Teufel und den Schadenszauber – den Hexensabbat, also den Flug auf einem Besen zum Hexentanz, hielt er für unglaubwürdig, da er Blendwerk des Teufels sei. 1526 hielt er in Wittenberg eine aggressive Hexenpredigt, in der er mehrmals bekräftigte, dass Hexen zu töten seien. Er begründete das mit dem 2. Buch Mose („Die Zauberin sollst du nicht am Leben lassen“) und mahnte: „Sie schaden mannigfaltig. Also sollen sie getötet werden.“ Eine klare Aufforderung für die Gläubigen, jedem Verdacht nachzugehen und die Schuldigen hart zu bestrafen – übrigens nicht nur Frauen (obwohl in der Überzahl), sondern auch Männer. Schätzungsweise wurden in Deutschland zur Zeit der Hexenverfolgung ungefähr 25.000 Personen durch Folter oder auf dem Scheiterhaufen getötet, wobei man in der Regel so bürokratisch vorging, dass man sich das Urteil nach einem formalen Hexenprozess auch noch von Universitätsgelehrten bestätigen und beglaubigen ließ. Dass Personen aus unserer Region als Hexen angezeigt wurden, ist belegt – dass hier tatsächlich Hexenprozesse oder gar Hexenverbrennungen (wie es sie z.B. in der Altmark gab) stattfanden, jedoch nicht. Obwohl Luther so vehement polemisierte, war offenbar die aus einer Massenhysterie hervorgegangene Rachelust bei der hiesigen Bevölkerung nicht so groß wie im süddeutschen Raum, und das war auch dort eher ein städtisches Phänomen. Im Bereich des jetzigen Landkreises Potsdam-Mittelmark sind Hexenprozesse lediglich aus weiter westlich bzw. nördlich gelegenen Regionen überliefert, wo Gerichtsverhandlungen aus dem 16. Jahrhundert in sogenannten „Schöffenstuhlakten“ festgehalten wurden. Dort wurden Folterverhöre und Verurteilungen aus den Jahren 1551 bis 1620 festgehalten, darunter auch Fälle von Teufelsbuhlschaft. In den Orten Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf gab es zwar „Besagungen“, aber keine Todesurteile.

Die Überlieferung, dass Hexen sich zum Buhlen um den Teufel auf dem Blocksberg treffen, kam hier erst viel später als in anderen deutschen Regionen an. Gleichwohl musste man sich auch in der TKS-Region (besonders als Frau) davor hüten, besondere Kenntnisse oder Fähigkeiten, die den Neid von Nachbarn hervorrufen konnten, öffentlich zu zeigen. Die Vorstellung vom Schadenszauber durch arglistige Nachbarn grassierte im Volk, und daher versahen reisende Praktiker der weißen Magie (sog. „Teufelsbanner“) die Häuser und Türen mit Zeichen des Abwehrzaubers, wobei Magie und Christentum oft ineinander übergingen. Die Menschen glaubten auch an die Wirksamkeit von Zaubersprüchen – wie in „Harry Potter“, und in mittelalterlichen Gräbern fanden Archäologen daher Bleitäfelchen mit Bibelworten als Schutzzauber vor Krankheiten, Dämonen und Hexen. In Gräbern in der Nähe von Ludwigsfelde entdeckten sie auch Sicheln und Schlüssel, die Tote vor den Lebenden (oder umgekehrt) schützen sollten. Es gab sogar angenagelte Tote, denen man wohl Vampirismus nachsagte. Kein Wunder, dass selbst Theodor Fontane in seinen Romanen und Berichten über die Mark Brandenburg gute und böse Hexengestalten erscheinen ließ. Anregungen erhielt er wohl durch Raumers Bericht „Actenmäßige Nachrichten von Hexenprocesssen und Zaubereien in der Mark Brandenburg vom 16. bis ins 18. Jahrhundert“ (1841).

Überhaupt war man in den vergangenen Jahrhunderten in unserer Gegend sehr empfänglich für Geschichten, die mit Hexen, Kobolden und Zauberern zu tun hatten. Denken wir nur an die Sage vom verschwundenen Dorf Teltow, das ein hinterlistiges Zwergenvolk aus Verärgerung über die Dorfbewohner im ­Teltower See (heute Teil des Teltowkanals) versenkt hatte – oder an den Fund eines magischen Symbolsteins, der den großen Teltower Stadtbrand ankündigte. Schadenereignisse wurden durch Magie erklärt. Verstärkt wurde der Glaube an Hexen und Zauberwesen dadurch, dass seit dem Mittelalter Wandergruppen über die Dörfer zogen, die ähnlich wie in modernen Varieté-Vorstellungen das ländliche Publikum mit allerlei Zaubertricks und esoterischen Geisterbeschwörungen unterhielten. Diese fanden bei den vorwiegend ungebildeten Zuschauern begeisterten Zuspruch – und man muss zugeben: Selbst heute noch sind die Leute von magischen Tricks fasziniert, obwohl sie eigentlich wissen müssten, dass sie nur durch Tempo und Geschicklichkeit hinters Licht geführt werden. Auch Hellseher, Astrologen und moderne „Kräuterhexen“ erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. Was jedoch die heutige Zeit von der Epoche der Hexenverfolgungen unterscheidet: Soziale Medien und Videoplattformen tragen dazu bei, dass viel mehr Personen als früher Opfer von haltlosen Beschuldigungen und Falschnachrichten werden. Was sich heute oft als Shitstorm oder Fake News äußert, wäre früher Gegenstand öffentlicher Denunziation („Besagung“) und anschließender Verurteilung gewesen. Damals wäre man von der Dorfgemeinschaft ausgeschlossen worden – heutzutage ist man jemand, mit dem man nicht diskutiert und dessen Meinung man cancelt. Ob wir heute fortschrittlicher als unsere Vorfahren sind, mag man bezweifeln.
KP

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Pferdezucht mit Herzund Verstand – Das Stahnsdorfer Barockgestüt Treidelhof

Wenn man von Stahnsdorf aus Richtung Güterfelde fährt, sieht man auf der linken Seite ein großes Anwesen, das von einem Lärmschutzzaun umgeben ist, der sich harmonisch in die Umgebung einfügt. Dahinter tut sich eine ganz besondere Welt auf – eine Idylle, in der sich Mensch und Tier mit Respekt und Vertrauen begegnen. Wir wollten wissen, was das Barockgestüt Treidelhof von den zahlreichen Pferdehöfen in unserer Region unterscheidet. Eine nicht alltägliche Begegnung, die bei uns tiefe Eindrücke hinterlassen hat.

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Blüten, Blattfarben und Fruchtschmuck: Herbst-Staudenmarkt im Botanischen Garten Berlin am 5. und 6. September

Am 5. und 6. September treffen sich ausgesuchte Gärtnereien aus Deutschland und den Nachbarländern im Botanischen Garten Berlin. In der historischen Gartenanlage präsentieren sie tausende blühende und buntblättrige Pflanzen. Der Septembermarkt gilt als der schönste Staudenmarkt des Jahres: Viele Pflanzen blühen jetzt prächtig, mit intensiven Blattfarben und attraktivem Fruchtschmuck.

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„Lieber Vorsicht. Lieber leben.“ – Minister Robert Crumbach setzt zum Schulstart auf mehr Aufmerksamkeit im Straßenverkehr

Mit dem Ende der Sommerferien beginnt am 24. August wieder der Schulalltag. Damit nimmt auch der Verkehr rund um Brandenburgs Schulen und auf den Schulwegen deutlich zu. Verkehrsminister Robert Crumbach ruft alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer zu besonderer Aufmerksamkeit, Vorsicht und gegenseitiger Rücksichtnahme auf.

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Europäische Städte wollen ein Fünftel ihrer Emissionen durch CO₂-Entnahme ausgleichen, Umsetzung oft unklar

Eine Analyse der Klimaneutralitätspläne für 2030 von 103 europäischen Städten, darunter 22 Hauptstädte, zeigt: Sie planen etwa ein Fünftel ihrer Emissionen durch CO₂-Entnahme auszugleichen. Dafür müssten die Städte rund 61 Millionen Tonnen CO₂ aus der Atmosphäre entfernen – fast so viel, wie Österreich jährlich ausstößt.

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Bundesstraße 101 bei Thyrow: Mehrere Varianten zum weiteren Verfahren werden geprüft

Zum weiteren Vorgehen bei der gesperrten Grünbrücke über die Bundesstraße 101 bei Thyrow (Landkreis Teltow-Fläming) werden mehrere Varianten geprüft. Das ist das Ergebnis einer Fachkonferenz unter Leitung von Infrastrukturminister Robert Crumbach heute in Potsdam. Ziel ist es, nach der aus Sicherheitsgründen notwendigen Sperrung schnellstmöglich eine sichere und tragfähige verkehrliche Lösung für die Menschen und Unternehmen in der Region zu erreichen.

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Partielle Sonnenfinsternis 2026 – Die schönsten Bilder aus Stahnsdorf

Auf dieses besondere Himmelsereignis hatte man sich schon lange gefreut, heute war es nun endlich soweit: Kurz nach 19 Uhr schob sich der Mond vor die Sonne, und die partielle Sonnenfinsternis begann. Auch in unserer Region hatten sich zahlreiche Beobachter auf freien Plätzen versammelt. An der L77 nahe Stahnsdorf trafen sich Jung und Alt mit Fernrohren, Fotoapparaten und Sonnenschutzbrillen.

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