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Bodenrichtwerte PM – Kleinmachnow, Stahnsdorf und Teltow gehören zur Spitze

Der Gutachterausschuss ermittelt und beschließt jährlich zum Stichtag 1. Januar gemäß § 193 Abs. 3 Baugesetzbuch (BauGB) und der Brandenburgischen Gutachterausschussverordnung (BbgGAV) auf der Grundlage der ausgewerteten Kauffälle des jeweiligen vergangenen Jahres die Bodenrichtwerte. Die Bodenrichtwerte spiegeln den Grundstücksmarkt des Jahres 2024 wider.

Zum aktuellen Stichtag 1. Januar 2025 hat der Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Landkreis Potsdam-Mittelmark 612 Bodenrichtwerte für baureifes Land und 6 Bodenrichtwerte für land- und forstwirtschaftliche Flächen ermittelt und beschlossen. Davon entfallen auf:

Wohn- und Mischgebiete 422 Bodenrichtwerte

Gewerbegebiete 89 Bodenrichtwerte

Sondergebiete Erholung 83 Bodenrichtwerte

Sonstige Sondergebiete 18 Bodenrichtwerte

Ackerland, Grünland und Forstflächen je 2 Bodenrichtwerte

Die Anzahl der Bodenrichtwerte ist von 612 auf 618 gestiegen

Die höchsten Bodenrichtwerte für Wohnbauland sind wie in den letzten Jahren in der Region um die Landeshauptstadt Potsdam und angrenzend an die Bundeshauptstadt Berlin zu finden. Die Bodenrichtwerte bewegen sich in Kleinmachnow zwischen 450 Euro/Quadratmeter und 1.250 Euro/Quadratmeter, in Stahnsdorf zwischen 400Euro/Quadratmeter und 700 Euro/Quadratmeter, in Teltow zwischen 280 Euro/Quadratmeter und 700 Euro/Quadratmeter, in Nuthetal zwischen 80 Euro/Quadratmeter und 490 Euro/Quadratmeter und in Werder zwischen 400 Euro/Quadratmeter und 600 Euro/Quadratmeter für Wohnbauflächen.

Starke Steigerungen gab es in Werder Havel von 340 Euro/Quadratmeter auf 410 Euro/Quadratmeter und in Seddiner See Ortsteil Neuseddin von 150 Euro/Quadratmeter auf 200 Euro/Quadratmeter sowie in Nuthetal Ortsteil Rehbrücke von 450 Euro/Quadratmeter auf 490 Euro/Quadratmeter.

Bodenrichtwertsenkungen gab es zum Beispiel in Stahnsdorf von 600 Euro/Quadratmeter auf 550 Euro/Quadratmeter und auf 500 Euro/Quadratmeter, in Güterfelde-Kienwerder und in Teltow von 600 Euro/Quadratmeter auf 550 Euro/Quadratmeter sowie in Michendorf von 370 Euro/Quadratmeter auf 330 Euro/Quadratmeter.

Auch im Weiteren Metropolenraum gab es Richtwertanpassungen. Hier gab es 22 Anpassungen der Richtwerte nach oben und 25 nach unten. Gestiegen sind zum Beispiel die Bodenrichtwerte in Borkwalde und Nahmitz um jeweils 40 Euro/Quadratmeter und in Damsdorf, Busendorf An der Lehniner Straße sowie in Wiesenburg um jeweils 20 Euro/Quadratmeter.

Bodenrichtwertsenkungen gab es zum Beispiel in der Ortslage Schenkenberg und in Trechwitz Bereich Kastanienalle von 180 Euro/Quadratmeter auf 130 Euro/Quadratmeter. In der Ortslage von Fichtenwalde wurde der Bodenrichtwert von 250 Euro/Quadratmeter auf 200 Euro/Quadratmeter gesenkt. Im Bad Belziger Wohnpark Am Weinberg beträgt der Bodenrichtwert 180 Euro/Quadratmeter, mithin 30 Euro/Quadratmeter weniger als im Vorjahr. Um 20 Euro/Quadratmeterwurden die Bodenrichtwerte in der Ortslage Borkheide und in der Ortslage Brielow sowie in den Wohnsielungen Am Seehof und der Brielower Aue gesenkt.

Es wurden auch neue Bodenrichtwertzonen eingeführt wie beispielsweise in Ferch östlich des Sonnenhangs und westlich der Beelitzer Straße für Wohnbauflächen im Außenbereich mit jeweils 120 Euro/Quadratmeter.

Die Bodenrichtwerte sind im Bodenrichtwertportal BORIS des Landes Brandenburg veröffentlicht. Das Abrufen von Bodenrichtwertinformationen im PDF-Format aus dem Bodenrichtwertportal ist gebührenfrei. Ebenso kann jedermann bei der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses Auskünfte über Bodenrichtwerte erhalten. Telefonische Auskünfte sind gebührenfrei, schriftliche gebührenpflichtig (in der Regel 16 EUR).

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