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Nach Vorfall an der Heinrich-Zille-Schule lässt Stahnsdorf alle Smartboards überprüfen

Nach einem Vorfall am 13. März, bei dem die Aufhängung eines Smartboards in einem Klassenraum der Grundschule „Heinrich Zille“ versagte, lässt die Gemeinde Stahnsdorf weitere Smartboards extern überprüfen. Drei Schüler wurden bei dem Vorfall leicht verletzt ─ nach ersten Zeugenaussagen, als sie halfen, das heruntergefallene Smartboard abzustützen.

Bis zum abschließenden Ergebnis der technischen Sonderprüfung, die am kommenden Montag stattfindet, sperrte die Gemeinde als Schulträgerin elf Klassenräume und vier Fachräume der Grundschule „Heinrich Zille“ sowie einen Klassenraum an der Lindenhof-Grundschule vorläufig, in denen Smartboards an vergleichbaren Aufhängungen montiert sind. Entsprechende Elternmitteilungen versandten sowohl die Schule als auch die Gemeinde als Schulträgerin. Unterricht für die betreffenden Klassen wird in den kommenden Tagen und bis zur Freigabe der Räume in Horträumen erteilt.

„Wir haben unmittelbar nach dem Ereignis zusätzliche, außerplanmäßige Sichtprüfungen in beiden Schulen durchgeführt. Es ergaben sich keine weiteren Auffälligkeiten, aber wir haben dennoch vorläufig Sperrungen angeordnet, denn sicher ist sicher“, so Gemeindesprecher Stephan Reitzig.
„Wir nehmen die Angelegenheit sehr ernst. Zum jetzigen Kenntnisstand können und wollen wir nichts ausschließen, weder Materialermüdung noch Gewalteinwirkung von außen auf die Halterung, noch deren unsachgemäße Montage“, so der Sprecher. Tatsache sei, dass sich ein Smartboard von der Wand löste. Den betroffenen Kindern wünsche die Gemeinde in jedem Fall gute Besserung, betonte Reitzig.

Foto: Gemeinde Stahnsdorf