Startschuss für die Sommerschule im Schloss Genshagen
Am heutigen Dienstag, 20. August, fällt der Startschuss zur Trilateralen Genshagener Sommerschule, die in diesem Jahr die Beziehungen zwischen der EU und ihren Nachbarn beleuchten wird. Zwanzig Studierende aus Deutschland, Frankreich und Polen werden sich bis zum 28. August im Schloss Genshagen aufhalten und mit der Erweiterungs- und Nachbarschaftspolitik der Europäischen Union auseinandersetzen – vom Westlichen Balkan über die Östliche Partnerschaft bis hin zu den EU-Nachbarschaftsbeziehungen im südlichen Mittelmeer. Dabei werden aktuelle Dynamiken in der Erweiterungs- und Nachbarschaftspolitik der EU sowie deren zukünftige Entwicklung im Vordergrund stehen. Auch die Rolle Russlands in der östlichen Nachbarschaft wird Thema sein.
Die Genshagener Sommerschule bringt seit 2012 jedes Jahr Master-Studierende und junge Promovierende aus den Staaten des Weimarer Dreiecks im Schloss Genshagen zusammen, um sich zehn Tage lang einem aktuellen europapolitischen Thema zu widmen. Dozentinnen und Dozenten aus dem Hochschul- und Think Tank-Bereich vermitteln den Studierenden dabei die wichtigsten Grundlagen zur behandelten Thematik, auf denen aufbauend die Studierenden in interaktiven Workshops ihr Wissen weiter vertiefen. Ergänzt wird das akademische Programm durch Treffen mit Entscheidungsträgern und Praktikern aus Politik, Wirtschaft, Medien, NGOs und Think Tanks. Für die Studierenden findet sich im Laufe der Sommerschule auch genügend Zeit für das gegenseitige Kennenlernen und das Knüpfen intensiver Kontakte.
Foto: Rene Arnold / Schloss Genshagen