BerlinBrandenburgVerkehr

Staus zum Ende der Osterferien erwartet

Am Wochenende vom 5. bis 7. April enden in acht Bundesländern die Osterferien. Laut ADAC ist Staugefahr zeitweise groß. Auch am Flughafen BER werden viele Urlaubsrückkehrer erwartet.

In den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Saarland, Sachsen und Thüringen enden an diesem Wochenende die Osterferien. Die größten Behinderungen erwartet der ADAC am Samstag- und Sonntagnachmittag.Stauschwerpunkte in Brandenburg sind laut ADAC die Autobahnen A9 (München-Nürnberg-Berlin), die A24 aus Richtung Ost- und Nordsee sowie der Berliner Ring mit der A10. Auch an den Grenzen zu Polen und Tschechien kann es zu Staus kommen.

Spurenwechsel bei Stau

Bei Stau die Spur zu wechseln, bringt meist nichts. Mal fließt der Verkehr auf der einen Spur schneller, mal auf der anderen. Selbst wenn die eigene Fahrspur z.B. wegen einer Baustelle nicht befahren werden kann, sollte es bei Anwendung des Reißverschlussverfahrens in der Regel keine nennenswerten Unterschiede geben.

Kolonnenspringen lohnt sich also in der Regel nicht. Anders sieht es aus, wenn sich auf der rechten Spur eine Lkw-Schlange gebildet hat, die sich weiter zurückzieht als der Verkehr auf den übrigen Fahrstreifen. Dann ist es sinnvoll, auf den linken Fahrstreifen auszuweichen.

Bei Stau: Rettungsgasse bilden!

Was viele nicht wissen: Die Rettungsgasse muss bereits bei stockendem Verkehr gebildet werden und nicht erst, wenn die Rettungskräfte mit Blaulicht und Martinshorn von hinten kommen.

Und so funktioniert die Rettungsgasse: Autofahrer auf der linken Spur fahren nach links, Autofahrer auf allen anderen Spuren nach rechts. Ist in engen Baustellenbereichen aufgrund deutlich schmalerer Fahrspuren eine korrekte Bildung der Rettungsgasse nicht möglich, empfiehlt es sich, mit ausreichendem Abstand versetzt zu fahren. So kann im Notfall auf den rechten Fahrstreifen ausgewichen und der linke Fahrstreifen für die Rettungskräfte freigehalten werden.

Foto: Pixabay.com